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5 wichtige Kriterien bei der Planung von öffentlichem Raum

Zahlen sprechen für sich. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in urbanen Zentren. Die Stadtbewohner - ganze 3,5 Milliarden - nutzen den öffentlichen Freiraum in hohem Maße als Lebensraum. „Tagein tagaus gehen wir auf Straßen, überqueren wir Plätze, verweilen wir in Parks und Gärten, ohne uns bewusst zu sein, wie wichtig die Gestaltung dieser Freiräume und generell die Gestaltung des öffentlichen Raums ist“, bringt Frederica Rijkenberg vom niederländischen Büro B+B die Dinge auf den Punkt. 

Als Bereiche mit hoher Benutzerfrequenz gelten vielerlei Freiräume, beginnend bei kleinen, abgezirkelten Plätzen in historischen Stadtkernen Italiens bis hin zu großen öffentlichen Räumen, überdachten Privatbereichen, urbanen Fußgängerzonen und sehr verkehrsreichen Zonen.

 

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1 - Leistungsfähiges Design und visueller Komfort

Die Planung eines Raums mit hoher Benutzerfrequenz soll einem Ort Rechnung tragen, der etliche Kriterien - Funktionen, Umwelt, Art des vorhandenen Verkehrs, Sicherheit - erfüllen muss, die ihrerseits dem Test der Zeit auch in Zukunft standhalten sollen. In dieser Hinsicht ist Wartungsfreundlichkeit eine grundlegende Voraussetzung, damit ein Projekt tatsächlich als solide und langlebig und, nicht zu vergessen, attraktiv daherkommt. Die Wahl der zu verwendenden Materialien spielt in diesem Sinne eine wesentliche Rolle, da sie einerseits die Qualitätsstandards erfüllen müssen und andererseits einen visuellen Komfort bieten sollen, damit sich die Nutzer dieser Räume, egal ob öffentlicher oder gewerblicher Bereich, wie zuhause fühlen.

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Das Gerber (Planung: Ippolito Fleitz Group): Ein Beispiel für einen Komplex, der Geschäfts-, Büro- und Wohnflächen vereint und technische Anforderungen mit visuellem Komfort in Einklang bringt - Stuttgart (DE)
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2 - Im Sinne der Nachhaltigkeit

Ein Punkt aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen betrifft genau das Thema Freiraum. Eine der Vorgaben von Ziel 11 „Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten“ lautet: „den allgemeinen Zugang zu sicheren, inklusiven und zugänglichen Grünflächen und öffentlichen Räumen gewährleisten, insbesondere für Frauen und Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen“. Für die zeitgemäße Planung können wir daher Inklusion, Sicherheit, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit als Grundkriterien übernehmen, wenn der Bereich gegenwärtigen Anforderungen entsprechen und künftigen Bedürfnissen vorausgreifen soll.

Und hier kommen wir wieder auf die Qualität der Materialien zurück, die im Projekt Einsatz finden. Eines der nachhaltigsten, langlebigsten und funktionellsten Materialien ist bspw. Feinsteinzeug für den Außenbereich, das aus etlichen recycelten Compoundstoffen besteht, die ausgezeichnete Leistungsmerkmale bieten und an der Wiederverwertungskette teilhaben.

Zamet Centre: Die Fassade aus Feinsteinzeug

Zamet Centre: Die Fassade aus Feinsteinzeug in der Outdoor-Variante gewährleistet neben funktionalen Merkmalen eine hervorragende optische Integration in das urbane Gefüge des Stadtviertels - Rijeka (HR)
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3 - Gegensätzliche Nutzungsanforderungen

Drinnen/draußen: einheitliche Optik

Es ist hinlänglich bekannt und bewiesen, dass für die Planung von stark frequentierten Außenbereichen in erster Linie ein Material in Frage kommt, das den hohen Qualitätsansprüchen mit einer wertigen, abwechslungsreichen Optik gerecht wird, die sich ebenso gut in ein historisches wie in ein modernes Umfeld fügt.

Feinsteinzeug für den Außenbereich kommt sehr häufig zum Einsatz, denn es passt zu jeder Outdoor-Typologie, beginnend bei Dauernassbereichen wie Schwimmbädern und Bassins bis hin zu Gärten, Parks, Plätzen und Fahrwegen. Seine diversen Materialstärken und besondere Zusammensetzung sorgen für eine äußerst hohe Beständigkeit gegenüber Lasten, Chemikalien, Smog und Witterungsschwankungen. Darüber hinaus bürgt es dank Trittsicherheit und Rutschhemmung für hohe Sicherheitsstandards. Nicht zu reden vom langfristig geringfügigen Wartungsaufwand.

Doch Außenbereich bedeutet nicht nur Stein, sondern auch bspw. Holz und Beton, also Materialien, die in puncto Leistungsmerkmale nicht mit Gestein vergleichbar sind. Feinsteinzeug hingegen bringt Ästhetik und Funktionalität auf einen Nenner. Es kann nämlich die Textur einer bestimmten Holzart oder die Kühle von Zement aufweisen und zugleich eine Robustheit bieten, die sogar Gestein übertrifft.

Zudem ermöglicht es die Gestaltung nahtlos ineinander übergehender Innen- und Außenbereiche, da nur eine einzige Produktsorte verwendet werden kann, die je nach Bedarf in etlichen Optiken und Varianten erhältlich ist. So werden zum Beispiel Pflegeleichtigkeit drinnen und Rutschhemmung draußen gewährleistet.

Tag und Nacht

Dem Projekt eines Verkehrsbereichs wohnt Dualismus inne Einerseits ist die Tageszeit unweigerlich durch das Vorhandensein von Tageslicht gekennzeichnet, während die Nachtzeit eine künstliche Beleuchtung verlangt. Tag und Nacht bilden also zwei Welten, genutzt von verschiedenen Menschengruppen in Abhängigkeit von ihrer Arbeit und ihren Gewohnheiten. In der Projektphase gilt es daher zu bedenken, dass der Raum bereits an sich Kontrastprogramm ist. Denn es wird Zeiten geben, in denen dort nur wenige Personen verkehren, und auch Zeiten bis hin zur Stoßzeit, in der es von Tausenden Menschen wimmelt. Auch unvermittelte Witterungsschwankungen oder die Durchfahrt von schweren Lasten bilden Situationen, deren sich der Planer bewusst sein muss.

4 - Leistungsstarke Ästhetik

Langlebigkeit und Qualität sind daher entscheidend für die Materialwahl. Das Outdoor-Projekt handelt allerdings nicht nur von der Trittfläche. Zwar ist die Belagfunktion eine Hauptfunktion. Doch das Belagmaterial muss noch weiteren Aspekten Rechnung tragen: Beleuchtung, Inspektioniermöglichkeit von Anlagen, Bepflanzungen und Grünflächen im allgemeinen, Nutzbarkeit durch Menschen mit Behinderungen. Das Material bzw. die Materialien der Raumgestaltung dient bzw. dienen der Erschaffung eines komfortablen Bereichs. Neben all diesen Kriterien gilt es außerdem zu berücksichtigen, inwieweit das Material in der Lage ist, dem Projekt eine wertige Optik zu verleihen, die an Tradition wie Moderne anknüpft.

Einsatz von Feinsteinzeug für Wand

Einsatz von Feinsteinzeug für Wand- und Bodenbeläge im Flughafen, einem der Bereiche mit der wohl höchsten Benutzerfrequenz
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Die von den Feinsteinzeugherstellern gebotene Materialvielfalt wird unterschiedlichsten planerischen Anforderungen gerecht. Feinsteinzeug eignet sich geradezu ideal für Sanierungs- und Rekonstruktionsprojekte, da die Anmutungen und Farbstellungen des Baubestandes übernommen werden können. Im Gegensatz dazu sind moderne öffentliche Bereiche häufig Orte, die Experimentierfreude und Avantgardedenken zum Ausdruck bringen und wo die Kombination diverser Texturen und Muster den Menschen einen Raum im Einklang mit der modernsten Ästhetik bietet.

5 - Sicherheit

Ein wichtiger Aspekt bei der Planung von öffentlichem Raum ist die Sicherheit. Sie bildet eine unerlässliche und grundlegende Voraussetzung, damit alle Beteiligten den Raum angstfrei nutzen können. In einem sicheren Umfeld spazieren, arbeiten und generell leben zu können, sollte das Recht eines jeden Menschen sein. Der Planer muss hierzu die raumbildenden Materialien mit größter Sorgfalt wählen.

Aufgrund seiner technischen Eigenschaften ist Feinsteinzeug besonders resistent, was auf den langen Brennvorgang der Rohmasse bei höchsten Temperaturen zurückzuführen ist. Es ist also ein leistungsfähiges und zugleich sicheres Material: Flächenbeläge aus Feinsteinzeug für den öffentlichen Bereich sind für spezifische Projektanforderungen, etwa Rutschhemmung, konzipiert.

Um als rutschhemmend eingestuft zu werden, muss ein Feinsteinzeug bestimmte Sicherheitsmerkmale aufweisen, für die genormte Messverfahren gelten. Es gibt verschiedene Rutschhemmungen in Abhängigkeit von den diversen Anwendungserfordernissen. Folglich erweist sich Feinsteinzeug auch bei der Planung von öffentlichen Bereichen mit hoher Benutzerfrequenz als besonders gut geeignet.

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