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Hinweise und Ideen für Ihre Architekturdesignprojekte

Feinsteinzeug im Großformat: die bekanntesten Mythen im Faktencheck

Dank steigender Exporte des Made in Italy verzeichnete die Keramikbranche in den vergangenen Jahren einen starken Zuwachs der Produktions- und Absatzzahlen. 

Die Verkaufserfolge sowie die neuen Gestaltungserfordernisse von Architektur und Interior-Design veranlassten zu Investitionen in einem nie dagewesenen Ausmaß, die in die technologische Innovation der Fabriken 4.0 für die Produktion von großformatigen Platten (und nicht mehr lediglich von Fliesen) aus Feinsteinzeug - dem Oversize-Format der Gegenwart und der Zukunft - flossen.

 

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Die großformatigen Platten, die in speziellen Produktionsverfahren mit Abmessungen von mehr als 1,5 x 3 m und Materialstärken von nur wenigen Millimetern hergestellt werden, eröffnen dem zeitgemäßen Projekt neue Horizonte, da sie geringes Gewicht, Einsatzvielfalt sowie ausgezeichnete technische und ästhetische Merkmale auf einen Nenner bringen und den Flächenbelag neu definieren.

Die Pluspunkte großformatiger Platten

Besonders im öffentlichen Bereich ist das Großformat für Planer und Auftraggeber sehr attraktiv. Aneinandergelegte Großformate bewirken ein fugenarmes Flächenbild, was ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten und eine extrem hohe Reinigungsfreundlichkeit erlaubt, weshalb sie speziell im Ho.Re.Ca.-Bereich gefragt sind. Darüber hinaus überzeugen durchgängige Boden- und Wandbeläge mit einer eleganten Ausstrahlung, die ein großzügiges Raumgefühl und eine einheitliche Raumwirkung erschafft. Aufgrund ihres geringen Gewichts eignen sich die Platten nicht nur als Belag für Fußböden, Wände und Schwimmbäder, sondern auch für Einrichtungselemente wie Tischplatten, Bartresen, Küchenarbeitsplatten etc. und vorgehängte hinterlüftete Fassaden.

großformatige Platten aus Feinsteinzeug als Boden

Anwendungsbeispiel für großformatige Platten aus Feinsteinzeug als Boden- und Wandbelag im Ho.Re.Ca.-Bereich (Kollektion Tesori von CEDIT – Ceramiche d’Italia)
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Der moderne digitale Dekordruck hat maßgeblich zum Erfolg der großformatigen Platten beigetragen. Denn er ermöglicht eine bessere Interpretation von auch natürlichen Materialoptiken, deren besondere Merkmale er entweder unterschlägt oder speziell hervorhebt. Das digitale Druckverfahren lässt eine freie Gestaltung des Oberflächenbildes zu, das diverse Nuancen, Farben, Schattierungen und Effekte reproduzieren kann. Die großformatigen Platten in Marmoroptik weisen beispielsweise durchgängige Äderungen auf: bei echtem Marmor ein Ding der Unmöglichkeit.

Kollektion I Classici di Rex in Marmoroptik mit durchgängiger Äderung

Kollektion I Classici di Rex in Marmoroptik mit durchgängiger Äderung
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Platten im Großformat: ein Faktencheck

Großformatige Platten aus Feinsteinzeug vereinen eine hochwertige Optik mit der kompakten Beschaffenheit von Keramik. Ungeachtet ihrer stattlichen Größe sind Handling, Transport, Schneiden (oder Bohren) und Verlegen eher unproblematisch.

1. Transport und Verlegung

Zunächst ist zu berücksichtigen, dass die großzügige Dimensionierung und die geringe Materialstärke ein niedriges Gewicht/Fläche-Verhältnis bewirken. Im Vergleich zu einer Stein- oder Marmorplatte ist die Feinsteinzeugplatte bei gleicher Dicke fast immer leichter, so dass sie einfacher transportiert werden kann. Für das Handling wird die Verwendung von Saughebern empfohlen. Zudem sind noch zwei Besonderheiten zu beachten: erstens muss die Plattenrückseite unbedingt sauber sein und zweitens ist das Buttering-Floating-Verfahren anzuwenden (Kleberauftrag auf Plattenrückseite und Verlegeuntergrund), um die Bildung von Lufteinschlüssen zu unterbinden.

2. Schneiden

Im Herstellungsverfahren von großformatigen Platten entsteht ein resistentes und biegsames Produkt, das sich nach Einritzen einer Sollbruchlinie für das Schneiden und Bohren mit entsprechenden Werkzeugen eignet. Scharfe oder unregelmäßige Kanten können mit Schleifpapier oder einem Diamantpad nachgearbeitet werden.

3. Resistenz

Die Materialstärke 6 mm der großformatigen Platten gewährleistet eine Resistenz (Bruchlast bei 1.350 N und Biegefestigkeit 52 N/mm2), die mit herkömmlichem Feinsteinzeug vergleichbar ist. Die geringere Dicke macht die Platte nicht zerbrechlicher, sondern biegsamer, so dass die typische Beständigkeit gegenüber Bohrbearbeitungen sowie Schlag- und Zugfestigkeit von Feinsteinzeug garantiert werden.

4. Verlegung

Die Hersteller bieten Schulungen für Baufachkräfte an, die ihnen das notwendige Wissen zum einfachen und sicheren Handling und Verlegen von großformatigen Platten vermitteln. Die Verleger können so professionell unter Anwendung der erlernten Techniken mit den erforderlichen Arbeitsausrüstungen arbeiten.

5. Optik

Das Großformat begünstigt die Interpretation von Vorlagen aus der Natur. Es entsteht ein Designprodukt in Übereinstimmung mit den besonderen Anforderungen der modernen Architektur in ihrem Streben nach neuen Gestaltungslösungen, die das Potential der Projekte optimal ausschöpfen und dem Planer größte gestalterische Freiheit ohne Einbußen in puncto technische und funktionale Eigenschaften der Beläge einräumen.

Hotel Koncept Residence vom Architekturbüro Studio Kota (Sarajevo)

Hotel Koncept Residence vom Architekturbüro Studio Kota (Sarajevo): Bodenbelag und Verkleidung des Rezeptionstresens in der Hotellobby mit keramischen Platten
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die verwendung von feinsteinzeug in ihrem innenarchitektur-projekt