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Neben Museen, Plätzen und Denkmälern gibt es Orte, die mehr als andere das Wesen und den Zeitgeist ihrer Entstehungsepoche verkörpern. Zu diesen gehören historische Bars, Cafés und Restaurants.

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Zwischen 1907 und 1909 entwarf und gestaltete der österreichische Architekt Adolf Loos die Kärntner Bar in Wien (besser bekannt als Loos-Bar oder American Bar). Ein zwanzig Quadratmeter winziges Juwel der Architekturgeschichte, das mit ungewohnten Materialien experimentiert und noch heute den Barbetrieb in der originalen Ausstattung führt. Das kleine Raumwunder kommt in einem edlen Mix verschiedenster Materialien wie Marmor, Holz, Spiegel und Leder daher. Adolf Loos, Verfasser der berühmten Schrift „Ornament und Verbrechen“, wollte durch seine Materialwahl dem Raum, in dem jedes einzelne Stück gezielt zur Gesamtwirkung beiträgt, eine wertige Ausstrahlung verleihen. Der Gestaltungseffekt liegt daher gänzlich beim Material, seinen Farben und Nuancen, Äderungen und Maserungen, matten und glänzenden Oberflächen.

 

Ein weiteres Projekt, das, obwohl jüngeren Datums, die Zeit bis in unsere Tage leider nicht überdauert hat, ist die Splügen Bräu Bar, die Achille und Pier Giacomo Castiglioni Anfang der sechziger Jahre in Mailand gestalteten. Auch in diesem Fall baut das elegante Lokal auf die Materialwirkung als gestalterisches Element. Die Wahl der Planer fiel daher auf zwei Materialien, die gegensätzlicher nicht sein können und sich gerade deshalb gegenseitig betonen: Holz und Aluminium. Der großzügige Einsatz von Holz sorgte für die bodenständige Atmosphäre einer gemütlichen Bräustube, während die höhenverstellbaren Leuchten aus glanzpoliertem Aluminium dem Ganzen Moderne einhauchten. Obwohl die Gaststätte längst nicht mehr existiert, sind die Leuchten noch heute in Produktion.

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Über die Splügen Bräu Bar, die bis 1981 geöffnet war, schrieb auch der berühmte italienische Journalist Giorgio Bocca im Stadtführer „Milano Dove“ vom Verlag Editoriale Milanese.

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Sie wurde 1961 mit einem Empfang eingeweiht, an dem reiche Mailänder und elegante Damen teilnahmen. Die eigenwillige, exquisite Einrichtung im Neoliberty-Stil stammt von den Castiglioni Brüdern: die Tische sind auf mehreren Ebenen angeordnet und man sitzt auf Bänken, die stark an Sitzbänke in Zügen erinnern. An der Decke verlaufen unverkleidet große schwarze Rohre. Unter den Mailänder Schnellrestaurants ist es das unamerikanischste Lokal, die mailändisch-internationale Küche ist gut, die Salate sind beachtlich. Hohe Preise, bürgerliches Publikum mit einigen Intellektuellen.“

Die Projektqualität war zweifellos ein Erfolgsfaktor für das Lokal, da sie einen Ort mit einer starken, klaren Identität ausstattete, die auch auf die verwendeten Materialien, allen voran Holz, zurückzuführen war.

Der Zahn der Zeit

Beide Fälle gelten als Paradebeispiele für Projekte im HoReCa-Bereich: klare Identität, Rundum-Konzept, Integration von Raum und Einrichtung sowie hochwertiges Material. Im HoReCa-Bereich ist der Aufenthalt von Personen zwar eine Voraussetzung für den Geschäftserfolg, doch er hat auch zur Folge, dass das Objekt über kurz oder lang in Mitleidenschaft gezogen wird.

Wenn es das Splügen Bräu heute noch gäbe, dann wäre das Holz des Bodenbelags und der Möbel abgenutzt (sowie schon mehrfach ausgebessert worden). Auch der Marmor der Loos-Bar in Wien wird nicht mehr wie neu glänzen. Doch wie die Spuren der Zeit das historische Flair eines Nobeletablissements verstärken, so lassen sie ein normales Café eher schäbig erscheinen. Feinsteinzeug hingegen ist ein extrem langlebiges Material, das vielfältige Gestaltungslösungen und Einsatzoptionen ermöglicht. Die mannigfaltigen Oberflächen und Materialoptiken von Feinsteinzeug bilden ein weiteres Plus, da sie für unterschiedliche Raumstile geeignet sind.

Schön und praktisch

Weitere wichtige Merkmale sind die Pflegeleichtigkeit und Reinigungsfreundlichkeit, was an Orten mit hoher Begehfrequenz indirekt erhebliche Kosten einspart. Ein Beispiel gefällig? Im Katalog der Feinsteinzeughersteller finden wir fast immer Platten in Holzoptik. Die besten Produkte am Markt kommen in verschiedenen Holzvarianten daher, die in matter, glänzender und anpolierter Oberfläche erhältlich sind. Der Pflegeaufwand von Feinsteinzeug in Holzoptik fällt wesentlich geringer aus als bei Naturholz, das sehr häufig gereinigt werden muss.

 

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Hotel Ambassador - Levico Terme, Trient
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Feinsteinzeug und Materialinnovation

Zu den komplexeren Projektaufgaben im HoReCa-Bereich gehören Hotels, da sie mehrere Funktionen in sich vereinen. Denn sie dienen nicht nur der Beherbergung von Gästen, sondern umfassen auch öffentlich zugängliche Bereiche wie Bar, Restaurant und Spa.

In den Projekten spielen daher innovative Materialien nach wie vor eine wichtige Rolle. Werden sie sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt, sind sie in der Lage, wirkungsvoll die Szene zu bestimmen.

Zwei in diesem Sinne aussagekräftige Beispiele sind das Park Marine di Incheon in Südkorea und das Star Hotel Rosa Grand di Milano in Italien: ihren Charakter bestimmen maßgeblich die Farben und Oberflächen der Materialien, die für die Bodenbeläge im Innen- und Außenbereich sowie für die Wandverkleidungen zum Einsatz kommen. Die Gästezimmer des Hotels in Korea sind in klassischen, neutralen Formen und Farben gehalten und orientieren sich an Marmor und Holz. Das Hotel in Mailand hingegen setzt auf den Whow-Effekt von Goldfarben, die mit dem Glanz der Madonnenstatue auf dem Mailänder Dom konkurrieren zu wollen scheinen. In beiden Fällen kommt Feinsteinzeug in verschiedenen Formaten, Oberflächen und Optiken, jedoch in der gleichen Materialstärke und Verlegeart zum Einsatz.

 

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Star Rosa Grand Hotel, Mailand

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Park Marine Hotel, Incheon

In diesem Sinn ist Feinsteinzeug in ein und demselben Projekt in unterschiedlichen Looks bereichsübergreifend einsetzbar, selbstverständlich unter Beibehaltung der ursprünglichen Leistungsmerkmale. Beginnend bei Materialinspirationen wie klassischer oder tropischer Marmor, von Stein bis hin zu Metall, von matten bis hin zu reliefierten Oberflächen, von einfachen bis hin zu 3D-Dekoren: Feinsteinzeug setzt der Phantasie des Planers/Gestalters keinerlei Grenzen.

die verwendung von feinsteinzeug in ihrem innenarchitektur-projekt

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